Product placement


MicroPlacement
April 28, 2008, 6:27 am
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Bisher wird Product Placement wirklich ernsthaft nur in großen Filmproduktionen betrieben. Mit großem Erfolg!

Es ist eine klassische Win-Win-Situation. Die Produktionsfirma kann die Produktionskosten senken, die beworbene Marke verbessert ihre Bekanntheit und auch der Zuschauer hat keinen Nachteil. Oder hat es Sie gestört das Sie erfahren haben welche Uhrenmarke James Bond bevorzugt?

Warum soll nun etwas, was im Großen funktioniert nicht auch im Kleinen funktionieren? Warum sollte Product Placement nicht auch endlich in Klein- und Kleinstproduktionen stattfinden?
Man könnte argumentieren, dass sich Product Placement nur in großen Produktionen lohnt, dass die Reichweiter kleiner Produktionen nicht aussreicht.
Aber kleinere Produktionen (Bsp: Podcasts) bedienen meist eine viel engere Niesche. Das führt natürlich einerseits dazu, dass das Gesamtpublikum kleiner wird aber dafür kann man bestimmte Interessengruppen viel gezielter ansprechen.
Bsp: Wer sich einen Podcast über Yoga anhört ist natürlich viel wahrscheinlicher daran interessiert eine Yogamatte zu kaufen, als beispielsweise der durchscnittliche Sportschau-gucker.

Und so bin ich mir sicher, das es mittlerweile für jede Marke eine passende Nischen-Produktion gibt.

Aber das „Micro“ in MicroPlacement bezieht sich nicht nur auf die kleinen Produktionen. Sondern auch auf kleine  Marken, für die Product Placement reizvoll ist.  Warum sollte nicht jemand, der auf Etsy handgemachte Sachen verkauft einen Teil der Ausstattung in kleine Produktionen wie Girls Breakfast übernehemen?

Im Abspann und auf der Hompage würde dann ein Verweis auf den betreffenden Hersteller zu finden sein. Oder mann klickt einfach während das Video läuft auf den entsprechenden Artikel und wird auf den Etsy-Shop des Herstellers weitergeleitet. Die (Video-)Produzenten würden dann beispielsweise eine Provision für jedes verkauftes Produkt erhalten (ähnlich dem Affiliate-Marketing).

Ich bin sehr gespannt ob sich diese Entwicklung in Zukunft so vollziehen wird und Product Placement endlich im „Long Tail“ ankommt.



Die Zukunft des Product Placements im Internet
April 25, 2008, 12:42 pm
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Ich habe ja bereits den zunehmenden Qualitätsverlust der ausgestrahlten TV-Sendungen beklagt. Parallel zu dieser Entwicklung, tut sich aber noch etwas. Heutzutage ist jeder mit einem Internetanschluss in der Lage mit minimalen Kosten eigene Inhate zu produzieren. Stichworte sind hier Podcasts, Vlogs usw..

Neben den geringen Kosten bietet das Medium Internet aber noch einen weiteren Vorteil. Im Gegensatz zum Fernsehen ist das Internat interaktiv. Sprich der Zuschauer konsumiert nicht einfach bloß, sondern er hat theoretisch die Möglichkeit zu interagieren. Was bedeutet das nun fürs Product Placement?

Denken wir kurz ein bisschen in die Zukunft: Das Internet ist endlich bei einer breiten Masse im Wohnzimmer angekommen. Man guckt Fernsehsendungen onDemand auf seinem TV-Gerät, dass mit dem Internet verbunden ist. Angenommen man findet nun gefallen an dem T-shirt des Moderators. Was macht man? Man klickt mit seiner Fernbedienung auf das T-Shirt. Es öffnet sich ein halbtransparentes Menü mit Produktinformationen, Preis und einem Kauf-Button. Man bestellt direkt von der Couch.

Teleshopping2.0 + Product Placement.

Die Technik hierfür existiert bereits.

VideoClix bietet eine Software, die Videos „klickbar“ macht (Vergleichbar mit Imagemaps bei Bildern).

Ausserdem gibt es noch die Plattform Overlay.tv

Wie man sieht bietet das Internet dem Product Placement viele neue Möglichkeiten.



Wie Product Placement das Fernsehen retten kann.
April 23, 2008, 8:01 am
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Sind wir mal ehrlich. Die Zukunft des Fernsehens wie wir es kennen sieht nicht sehr rosig aus. In den letzten Jahren hat die Qualität der ausgestrahlten Sendungen stark nachgelassen. Da gehen Show-Formate in die x-te Staffel, die eigentlich schon nach der ersten hätten abgesetzt werden sollen. Die Quallität dessen was die deutschen Medienhäuser so an Produktionen hervorbringen (Horror-Siegel:“made by prosieben“) sinkt so rapide, dass ich mich schon wirklich vor dem Sommerloch fürchte. Eine Zeit in der die Auswahl der ausgestrahlten Sendungen ohnenhin schon zu wünschen übrig lässt.

Hinzu kommen noch störende, mittlerweile fast 10minütige Werbeblocke.

Und eben diese störenden Werbeblöcke könnten mit Hilfe von gezieltem Product Placement in Senderproduktionen verkürzt wenn nicht sogar ganz abgeschafft werden. Hierzu müssten die Sender  Product Placement allerdings als Ersatz und nicht als zusätzliches Werbemittel verstehen.

Product Placement kann hier leisten wozu klassische Fernsehwerbung nicht in der Lage ist. Die Verbindung zwischen Werbung und Inhalt. Bisher sind Werbung und Inhalt der Sendung nur dadurch verbunden, dass man die Werbespots nach der Zielgruppe der Sendung auswählt (sprich: keine OB-Werbung bei der Formel1).

Ist aber die Werbung in den Inhalt der Sendung Integriert spricht man den Zuschauer viel direkter und gezielter an. Das ist für eine Marke bedeutend Wertvoller als ein vom Inhalt losgelöster Werbespot.

So könnten auch die Sender ihre Werbeeinnahmen steigern und (hoffentlich) Werbeblöcke kürzen.

Ich bin mir bewusst, dass das die Qualität der ausgestrahlten Sendungen auch nicht verbessert. Aber mit nur kurzen Werbeblöcken könnte die Gesamterfahrung doch bedeutend angenehmer werden.